„Uneinigkeiten und Vereinigungen, Heute und in der Vergangenheit“

 von Prof. Dr. Ihsan Süreyya Sirma

DSC_0200Am 24. November hat die Hochschulgruppe MUSAB an der RWTH Aachen ein Seminar mit dem Prof. Dr. Ihsan Süreyya Sirma organisiert. Das Seminar trug die Überschrift: „Islamische Geschichte: Uneinigkeiten und Vereinigungen“. Eingeladene Gäste waren: Prof. Dr. Ihsan Süreyya Sirma (Professor für Islamische Geschichte), Taner Dogan (Vorsitzender der Abteilung Universität bei der IGMG), Yusuf Soysal (Vorsitzender der Jugend im Gebiet Köln, IGMG), Sinan Arslan und Süheyla Haydan (Die Zuständigen der Abteilung Universität bei der IGMG), Studenten und Akademiker aus und um Aachen Begrüßungsreden von: Hakan Polat (Vorsitzender vom Musab) hat den Studenten erklärt, wie wichtig es sei, dass man gemeinsam fortschreitet. Er hat an den Namensgeber des Hochschulvereins, Musab bin Umeyr, erinnert. Musab bedeute sich anzustrengen, um im Leben Gutes zu erreichen. Diese Anstrengung bedeute wiederum Gottes Wille.

Taner Dogan hat ebenfalls eine kleine Begrüßungsrede gehalten. Dogan hat den Gastredner Prof. Dr. Ihsan Süreyya Sirma kurz vorgestellt und ist auf einige wichtige Momente aus dem Leben des Professors, aus denen auch er Lehren für sein Leben gezogen hat, eingegangen. Seminar: Zuallererst hat Prof. Dr. Ihsan Süreyya Sirma die Ursachen für die Uneinigkeiten in der Weltgeschichte erklärt. Diese seien damit zu begründen, dass Menschen immer auf ihre eigenen Vorteile fixiert sind.

Prof. Dr. Sirma stellt fest, „Der Teufel wird nie Rentner, sein ganzes Leben hat nur das Ziel, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Schließt ein Bündnis mit dem Allmächtigen, seid ein Diener Gottes. Die Propheten, die immer dazu aufriefen, die Menschen sollen Geschwister werden, wurden immer von Gruppierungen mit bösen Absichten abgelehnt. Wir müssen zu uns kommen!“ Die Lage der heutigen islamischen Welt sei mit dem folgenden Zitat sehr gut zu erklären: „Die Muslime sind einig, sich nicht zu einigen“. Die Gründe für die Uneinigkeiten seien auch mit der fehlenden Bildung zu erklären. „Vielleicht gibt es kein Morgen, wir dürfen nicht in einer Wunschwelt leben. Wir müssen uns bilden“, so Prof. Dr. Sirma. Mit einer kurzen Abschlussrede von Yusuf Soysal, in der er festgestellt hat, dass mit diesem Programm vom MUSAB in Aachen Geschichte geschrieben worden ist, wurde das Seminar beendet.

– Bünyamin Nurkan

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